Quittengelee mit Ingwer und Fruchtleder aus Quitte

Die Schwiegeroma hat glücklicherweise einen Quittenbaum, sodass wir davon welche abbekommen können.

Ich mag den lieblich-säuerlichen Duft und den Geschmack der verarbeiteten Quitten. Meine Mutti legte früher immer eine Quitte in den Wohnzimmerschrank, damit er gut roch.

Außerdem ist sie Frucht sehr gesund und gilt als Heilmittel bei Erkältung und Verdauungsbeschwerden und kann sogar gegen Gicht eingesetzt werden.

Bei uns ist besonders das Quittengelee sehr beliebt.

Und deshalb erkläre ich euch heute, wie wir es zubereiten.

Ihr benötigt dafür etwa 2 kg Quitten, 1 Zitrone, 1 kg Gelierzucker 2:1 und Wasser. Wer mag, noch 1 Vanilleschote oder wie wir 1 Stück Ingwer. Außerdem Gläser, einen Topf, ein Haarsieb mit einem Passiertuch und ein SCHARFES Messer. Die Quitten sind nämlich sehr hart und lassen sich schwer schneiden.

Zuerst befreit ihr die Quitten von ihrem leichten Flaum. Wascht und rubbelt sie dafür gut ab. Nun werden sie geviertelt und das Kerngehäuse sowie die Blüte heraus geschnitten. Ich schneide die Viertel dann nochmal hälftig durch. Die Stücke kommen nun in einen Topf mit kaltem Wasser. Ich gebe auch immer schon den Saft einer Zitrone hinzu, damit die Quittenstücke nicht braun werden. Nun den ungeschälten Ingwer hinzufügen.

Wenn alle Quitten im Topf sind, werden sie für etwa eine Stunde weich gekocht.

Ich lasse das Ganze gerne über Nacht stehen, dann wird es aromatischer und bekommt eine intensivere Farbe.

Jetzt wird Alles durch ein im Sieb liegendes Passiertuch (ich nehme ein Baumwolltuch) in einen anderen Topf geschüttet. Warten, bis alles abgetropft ist, das kann etwas dauern. Möglichst nicht drücken, damit das Gelee klar bleibt. Die Reste der Quittenstücke können später noch weiter verwendet werden.

Zu dem nun entstandenen Fruchtsaft wird der Gelierzucker gegeben und unter Rühren aufgekocht. Wenn es 3-4 Minuten gekocht hat, kann es in sterile Gläser gefüllt werden. Gut verschließen, abkühlen und genießen 🥰.

Aus den restlichen Quittenstücken könnt ihr ganz einfach Fruchtleder machen.

Dafür die weich gekochten Stücke zu einer homogenen Masse mixen oder pürieren und nach Bedarf etwas süßen. Die Masse dünn auf ein mit Backpapier belegtes Blech schmieren, so etwa 0,5 cm dick.

Und dann bei etwa 60-70 Grad Umluft mehrere Stunden in den Ofen schieben. Die Ofentür dabei nicht ganz schließen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.

Hat es die typische lederige Konsistenz erreicht, abkühlen lassen und einfach in Streifen schneiden.

Lecker!

Quittengelee / Quitten Fruchtleder / Selbstgemachtes aus der Küche

Wir backen vegane und zuckerfreie Muffins

Morgen steht die Geburtstagsparty unserer Tochter an. Da ich weiß, dass ein paar Veganer unter den Gästen sein werden, habe ich mich für vegane Muffins entschieden. Und da ich noch ein paar seeeeehr reife Bananen hatte, hab‘ ich gleich noch auf Zucker verzichten können.

Und so geht‘s (etwa 15 Muffins):

Ihr benötigt:

300g Mehl (Weizen oder Dinkel)

2 sehr reife Bananen

2 EL Apfelmus (oder pürierten Apfel)

3 TL Backpulver

1 Prise Salz

etwas Zimt

110 ml Öl (Sonnenblumen oder Rabs)

Etwa 150 ml Sprudelwasser

wer mag, kann dieses Grundrezept noch aufpimpen mit Schokolade, Nüssen oder Früchten z.b.

eventuell Deko für Obendrauf

Die Zubereitung ist kinderleicht:

Mischt alle trockenen Zutaten. Die Bananen zerdrückt ihr ganz einfach mit der Gabel und gebt dazu Apfelmus, Öl und Mineralwasser. Nun fügt ihr alles zusammen und verrührt es zu einem Teig. Eventuell muss noch ein kleiner Schluck Wasser dazu, schaut einfach, wie die Konsistenz ist. Das hängt auch von der Zugabe der Extras ab.

Nun füllt ihr den Teig löffelweise in Muffinförmchen und backt die Muffins etwa 25 Minuten bei 170 Grad Ober-Unterhitze im Backofen. Jeder Ofen ist anders, am besten Stäbchenprobe machen.

Die fertigen Muffins abkühlen lassen und bei Bedarf dekorieren.

Gefällt euch das Rezept? Welche Extras dürfen bei euch nicht fehlen? Lasst es mich gerne wissen.

Eure Anna

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